Ein umfassender GEWIMMO-Expertenbeitrag für Eigentümer, Entwickler und Vermieter.
Gewerbemieter stehen heute vor hohen wirtschaftlichen und digitalen Anforderungen. Effizienz, Kostentransparenz und moderne Arbeitsumgebungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Auswahl von Büro-, Logistik- oder Handelsflächen. Smart Buildings – also Gebäude, die über digitale Technik, Sensorik und automatisierte Prozesse gesteuert werden – werden zunehmend zum Standard. Dieser Beitrag zeigt, welche Erwartungen Mieter 2025 an smarte Immobilien haben und wie Eigentümer ihre Objekte entsprechend positionieren können.
1. Effizienz und Kostenreduktion durch intelligente Technik
Smart Buildings überzeugen durch ihren energieeffizienten Betrieb. KI-gestützte Systeme steuern Heizung, Lüftung und Beleuchtung dynamisch und passen sich an die reale Nutzung an. Dadurch sinken Betriebskosten deutlich. Viele Unternehmen achten heute stärker auf Nebenkosten als auf die Grundmiete, da Energiepreise volatiler geworden sind. Eine Gewerbefläche, die durch Smart Technology langfristig Kosten spart, ist daher besonders attraktiv.
2. Komfort und Nutzerfreundlichkeit
Moderne Arbeitswelten verlangen nach angenehmer Raumqualität. Temperatur, Lichtstimmung, Luftfeuchtigkeit und Akustik beeinflussen das Wohlbefinden der Mitarbeitenden – und damit Produktivität und Zufriedenheit. Smart Buildings bieten automatisierte Anpassungen und individuelle Steuerungsmöglichkeiten. In Büroimmobilien gehören App-gesteuerte Zugangssysteme, digitale Raumbuchungen und smarte Arbeitsplatzreservierungen zunehmend zum Standard.
3. Sicherheit und Zugangskontrolle
Unternehmen legen heute großen Wert auf digitale Sicherheit. Smart Buildings bieten Zutrittssysteme per Smartphone, Videoanalyse, Besuchertracking und digitale Alarmierung. Die Systeme erkennen ungewöhnliche Muster und reagieren automatisch. Gerade bei Logistik- und Produktionsflächen ist ein hohes Sicherheitsniveau ein wichtiger Vermietungsfaktor.
4. Nachhaltigkeit als Mieterargument
Unternehmen müssen ESG-Kriterien erfüllen und dokumentieren. Smart Buildings liefern dafür Echtzeitdaten zu Energieverbrauch, CO₂-Ausstoß, Wasserverbrauch und Materialeinsatz. Diese Transparenz macht die Immobilie nicht nur ökologisch wertvoller, sondern wirtschaftlich attraktiver.
5. Zukunftssichere Gebäude = bessere Vermietbarkeit
Smart Buildings sind weniger anfällig für Leerstand, weil sie sich flexibel an neue Anforderungen anpassen lassen. Die Nachfrage nach veralteten Gebäuden dagegen sinkt deutlich. Eigentümer, die frühzeitig in Smart Technology investieren, sichern langfristige Wettbewerbsfähigkeit.
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